Künstliche Intelligenz aus Hamburg: Medizin profitiert von jungen Start-ups

KI Software Medizin

Künstliche Intelligenz greift auch Medizinern unter die Arme.

Das Teilgebiet des Maschinellen Lernens soll eine bessere Diagnostik ermöglichen und Therapien schneller auf den Weg bringen. In der Hansestadt Hamburg haben sich vier Start-ups dafür zusammengetan.

Eine Software soll Mediziner im Alltag unterstützen und Diagnosen noch präziser machen. Das ist die Vision der vier Hamburger KI-Start-ups. Eines der jungen Unternehmen nennt sich “MindPeak”. Es hat sich auf die Diagnostik von Brustkrebs spezialisiert. Die entwickelte Software kann Krebszellen in einer Gewebeprobe innerhalb kürzester Zeit rasend schnell erkennen. Pathologen werden durch die smarte Intelligenz entlastet. Die Software des Hamburger Start-ups wird bereits in 2 lokalen Laboren und in einem Kölner Institut eingesetzt. Die ermittelten Ergebnisse der KI werde vom Mediziner noch einmal überprüft.

Hamburg als KI-Zentrum

Mit der Zusammenkunft der Unternehmen hat sich ein kleines Netzwerk für maschinelles Lernen (KI) gebildet. Hamburg macht Schritte, um zu einem attraktiven und innovativen KI-Standort zu werden.

Doktor KI am Patientenbett

Datensätze, Algorithmen und digitale Lösungen halten immer mehr Einzug in Praxen und Krankenhäuser. Zum Teil sind schon Prognosen für chronische Krankheiten möglich. Die KI steht jedoch auch unter einer ethischen Kritik. Ob und wie sich maschinelles Lernen in Krankheitsverläufe und die Gesundheit des Menschen integrieren lassen, wird oft diskutiert.
Fakt ist, die Leistungen von smarten Algorithmen sind jetzt schon enorm. Allein die Anzahl der medizinischen Publikationen pro Tag sind schier unendlich. Kein Arzt kann da den Überblick behalten. Datenbanken sehr wohl. Automatische Zusammenfassungen nach Themengebieten sind ein Beispiel für den Nutzen der KI. Für Krankheitsbilder lassen sich ebenfalls durch automatisierte Lösungen Summaries und gebündelte Informationen bereitstellen. Ärzte und Patienten profitieren von den geclusterten Informationen. Der KI Bundesverband e.V. sieht im maschinellen Lernen ebenfalls eine große Hilfe für die Medizin und Forschung. Software wird immer besser darin, zum Beispiel schwarzen Hautkrebs zu erkennen.

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