Betrugserkennung auf KI-Basis steigt deutlich

Betrugserkennung Künstliche Intelligenz

Der Aufschwung der Betrugserkennung mithilfe von künstlicher Intelligenz

Die „Anti-Fraud Technology Benchmarking Reports“ ergaben, dass sich die Verwendung künstlicher Intelligenz zur Erkennung von Betrug bis zum Jahr 2021 vermutlich verdreifacht haben wird.
Die von der Association of Certified Fraud Examiners, kurz ACFE, durchgeführte Studie fand weltweit statt, deckte mehrere Branchen ab und wurde vom Analytics-Spezialisten SAS unterstützt.
Die Ergebnisse zeigen auf, dass bisher 13% der Unternehmen auf der ganzen Welt Machine Learning und künstliche Intelligenz einsetzen, um Betrugsfälle zu minimieren. In den kommenden zwei Jahren soll sich dieser Wert auf 25% erhöhen.

Finanzielles Aufstocken

Die Ergebnisse der Studie ergaben weiterhin, dass auch Biometrics innerhalb von Anti-Fraud-Programmen Verwendung finden und das bereits zu 26%. Weitere 16% der befragten Unternehmen möchten dies bis zum Jahr 2021 ebenfalls einführen. Ganze 55% gaben an, ihre Budgets mit diesem Verwendungszweck weiter aufstocken zu wollen. 2021 wird es laut der Studie vermutlich so weit gekommen sein, dass sich 72% der Firmen Anomalieerkennung, Monitoring oder auch Exception Reporting zunutze machen werden. Etwa die Hälfte der Befragten habt es sich außerdem als Ziel gesetzt, Datenvisualisierung, Predicitive Analytics und Modeling einzusetzen.
Der Präsident und CEO von ACFE Bruce Dorris ist sich sicher, dass Kriminelle immer wieder Möglichkeiten finden werden, ihren Opfern mithilfe von Technologie zu schaden. Daher ist es die Aufgabe aller Anti-Fraud-Experten, sich ebenso intensiv mit eben diesen Technologien zu beschäftigen, um Angriffe solcherart unterbinden zu können. Dazu sollte sich vorerst unbedingt die Frage gestellt werden, welche Methoden genau den jeweiligen Unternehmen am besten helfen, die Kriminalität zu minimieren oder gar völlig zu eliminieren.

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